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Fastnachtsitzungen des LaMuGeTus

Ober-Flörsheim, den 11.02.2017

OBER-FLÖRSHEIM - Gleich zweimal lud LaMuGeTus, die Fastnachtsvereinigung aus Landfrauen-, Musik-, Gesang- und Sportverein, ihr närrisches Volk zur Fremdensitzung in die Flomborner Gemeindehalle ein. Bekanntlich ist die heimische Narrhalla noch im Rohbau.

Genauso bunt wie das Programm, das Bühnenbild und die Kostüme, so bunt setzte sich das Publikum aus Alzey-Land-Süd zusammen, wie die Ortschaften neuerdings genannt werden. Also eine Fremdensitzung im wahrsten Sinn des Wortes. Für die passende Musik des Abends sorgte die Hauskapelle Hartmut Nagel, und die Sitzungsleitung lag in den bewährten Händen des Fleschemer Zweigestirns Carsten Dieterich und Sabrina Becker.

 

Zu Beginn der obligatorische Gardetanz

Los ging es nach Einmarsch des Elferrates und der Begrüßung mit dem obligatorischen Tanz der Garde, einstudiert von Kira Heublein. Danach spulte sich ein gemischtes Programm ab, wie es sich für eine ordentliche Sitzung gehört. Tanzgrup- pen, Fastnachtschor als Gesangsgruppe, urige Blasmusik und als Salz in der Suppe Büttenreden würzten den Abend.

 

Fast alle Akteure kamen mit wenigen Ausnahmen aus den Ortsvereinen, eine reife Leistung für eine nicht allzu große Gemeinde. Immerhin bestand ein Drittel der bunten Show aus Büttenreden, die das Fundament der ursprünglichen Saalfassenacht sind. Angekündigt als zweitwichtigster Mann nach dem Sitzungspräsidenten betrat Ortsbürgermeister Sascha Leonhardt die Bütt und wusste Wichtiges und Witziges aus dem Ortsgeschehen zu berichten. Wen wundert es, dass der Hallenneubau im Mittelpunkt stand und dabei vor allem die geplante Toilettenanlage. Ein Graus, wenn sie so wird, wie von Leonhardt dargestellt.

 

„Fabulicious“ heißen sie und fabelhaft war auch der Showtanz der Gruppe mit akrobatischen Einlagen. Die Regie hatten Tina Hahn und Jenny Fragomeli. Almut und Trudchen, Kira Heublein und Monique Dürr fabulierten in ihrem Zwiegespräch über das Kaffeetrinken, das sich wegen drei Tropfen Milch zum großen Problemfall entwickelte. Die wirklich wahre Geschichte der Titanic erzählten tänzerisch zwölf Überlebende, die in einem Männerballett wiedergeboren wurden. Die muskulösen Grazien trainierte Marcel Holl. Ideen und musikalische Leitung des Fastnachtschores, der sich aus Aktiven des MGV rekrutiert, hatte Uwe Dörfler. Mit Inbrunst besangen sie die Freuden und Leiden des Rentnerdasein.

 

Reisetante schildert Erlebnisse in Berlin

Bis zum Ende ihrer Aufführung mutierten sie zum Rentner-Chor mit langer Ausdauer. Danach war Zeit für Bewegung. Dafür sorgte die Tanzformation „Society Generation“. Immerhin sind sie amtierender deutscher Meister mit ihrem Trainer Markus Heckler. Als Reisetante mit all ihren Erlebnissen in Berlin steigerte Donja Heublein die Stimmung im Saal. Zum ersten mal trat das Duo „Radau“ (Siegfried Winkler und Wilhard Eich) auf und brachte das Publikum in Wallung. Mimik und Gestik waren unübertrefflich, gerade richtig zu Mitsingen. Und dann kam sie, Hilde Kuenen, die Gewinnerin des letztjährigen AZ-Jokus. Unnachahmlich gab sie Einblicke in ihren heimischen Haushalt mit vier Karls als Mitbewohnern. Verwechselungen konnten nicht ausbleiben, ein wahres Chaos, aber sie hatte alles und alle im Griff.

 

Mit einem Heißluftballon hoben die „Crazy Suprise“ ab und legten einen famosen Tanz auf die Bühne. Die Arbeit der Trainerinnen Carina und Kirsten Rössel hatte sich gelohnt. Den glanzvollen Schlusspunkt setzten die „Mugetones“, eine Formation aus Musik und Gesang, mit einem blasmusikalischen Feuerwerk, das zu später Stunde tosenden Applaus hervorrief. Ein dreifach donnerndes Helau allen Mitwirkenden der gelungenen Sitzung.

 

Quelle: AZ Alzey